Point of Sale - Gestaltung von Shops und Systemen am POS

 

Der Point of Sale (POS), deutsch Verkaufspunkt oder Einkaufsort, bezeichnet den geografischen oder virtuellen Ort, an dem ein Kunde eine Transaktion abschließt oder eine Kaufentscheidung trifft. Es ist der Schnittpunkt, an dem Produkte oder Dienstleistungen angeboten und erworben werden. Das POS-Umfeld umfasst alle Elemente, die den Kunden in diesem Moment beeinflussen können, einschließlich der Ladeneinrichtung, der Produktpräsentation und der Verkaufsberatung.

Bedeutung des POS im Einzelhandel

 

Abgrenzung relevanter Begriffe:

  • Point of Purchase (POP): Bezieht sich auf den Ort, an dem die Kaufentscheidung getroffen wird, oft synonym zum POS verwendet, aber manchmal weiter gefasst (z.B. auch Online)
  • Point of Experience (POX): Erweitert den POS um erlebnisorientierte Aspekte, die über die reine Transaktion hinausgehen
  • Kassensystem (POS-System): Die technische Infrastruktur (Hardware und Software) zur Abwicklung von Verkaufsbuchungen, Bestandsmanagement und Zahlungen am POS.

 

Die Bedeutung des Point of Sale für Marken

Der POS darf nicht mit dem Point of Interest (POI) verwechselt werden, der lediglich einen Ort von speziellem Interesse markiert, aber nicht zwingend einen Verkaufspunkt darstellt. Ebenso unterscheidet er sich vom Point of Experience (POX), der den Fokus auf das gesamte Kundenerlebnis legt, während der POS den spezifischen Verkaufsakt betont.

 

Marken- und Produktpräsentation am POS

Eine wichtige Rolle spielt auch der Wiedererkennungswert am Point of Sale. Kunden, die Fernseh- oder Printwerbung gesehen haben, müssen unbedingt sofort wiedererkennen, dass es sich hier am POS um das Produkt bzw. die Marke handelt, die sie aus der Werbung kennen, sonst sind viele Millionen Euro Werbebudget am Ende vergebens investiert.

 

Tipps zur POS-Gestaltung

  • Corporate-Identity-Farben, Logos und zentrale Markenvisuals konsistent einsetzen, um eine klare Wiedererkennung zu gewährleisten.
  • Die Wertigkeit des Produkts in der Präsentation widerspiegeln – hochwertige Produkte hochwertig inszenieren, preisorientierte entsprechend einfacher.
  • Vorgaben des Handels berücksichtigen, insbesondere verfügbare Fläche, maximale Möbelhöhen und gültige Brandschutzanforderungen.
  • Interaktive oder digitale Elemente gezielt einsetzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Kundenbindung zu stärken.
  • Ein stimmiges, reduziertes Gesamtdesign wählen, das Orientierung bietet und den Fokus auf das Produkt lenkt.

 

Konkurrenz am Point of Sale

Befindet man sich mit seiner Platzierung nicht im eigenen Laden, sondern in einem POS-Umfeld, in dem diverse andere Marken präsentiert werden, müssen weitere wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Hier muss man über die reine Warenpräsentation hinaus ein Vielfaches an Aufmerksamkeit generieren. Wie kann dies auf großen Flächen, wie sie im Kaufhaus oder Baumarkt zu finden sind, erreicht werden? ARNO kann hier auf langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Shop in Shop Systemen am POS zurückgreifen und weiß, worauf es ankommt:

Fernwirkung

Das SiS bzw. ein Teil des Systems sollte möglichst so hoch sein, dass es auch aus der Entfernung gut zu sehen und die Marke klar erkennbar ist.

Abgrenzung

Um sich von der Konkurrenz sichtbar abzusetzen, ist es bei größeren Shop in Shop Systemen empfehlenswert, einen eigenen Boden zu legen, der die Fläche abgrenzt. Dies hat in den meisten Fällen den positiven Nebeneffekt, dass das SiS hochwertiger wirkt und darauf eine kleine Markenwelt entstehen kann.

Intuitive Kundenführung am POS Möbel

Egal ob Display, Shop in Shop oder Wandabwicklung. Das Verkaufsmöbel muss so strukturiert sein, dass sich der Kunde schnell zurecht findet und ohne große Anstrengung das gesuchte Produkt findet.

Point of Sale: Anforderungen

Bei ARNO wissen wir, dass die Anforderungen von verschiedenen Zielgruppen berücksichtigt werden müssen. Neben den Endkunden, die eine wichtige Rolle spielen, müssen auch der Handel und dessen Anforderungen in die Planung miteinbezogen werden.

  • Die vom Handel zur Verfügung gestellte Fläche muss berücksichtigt werden.
  • Die zulässigen Höhen der POS-Möbel dürfen nicht überschritten werden.
  • Die einzuhaltenden Brandschutzanforderungen bestimmen, welche Materialien eingesetzt oder vermieden werden müssen.

 

Meistgestellte Fragen rund um das Thema Point of Sale (POS)

Hier findest du die passenden Antworten zu den wichtigsten Fragen. 

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  • Was bedeutet Point of Sale, kurz POS?

    Der Point of Sale (POS) ist der physische oder digitale Verkaufsort, an dem Kunden Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Im stationären Handel kann das ein Ladengeschäft sein, im digitalen Handel ein Onlineshop. Der Begriff bezeichnet damit nicht nur die Kasse, sondern den Verkaufsort einschließlich der Bereiche, in denen sich Kunden informieren und Kaufentscheidungen treffen.

  • Was bedeutet Point of Sale genau, und warum ist die Gestaltung dort so wichtig?

    Point of Sale, kurz POS, bedeutet Verkaufsort und bezeichnet den physischen oder digitalen Ort, an dem Kunden Produkte oder Dienstleistungen erwerben. Im stationären Handel gehört dazu nicht nur die Kasse, sondern auch die Verkaufsfläche mit Regalen und Displays. Eine klare Gestaltung erleichtert Orientierung, macht Produktvorteile sichtbar und kann Kaufimpulse auslösen. ARNO gestaltet solche Kontaktpunkte zwischen Marke und Kunde durch individuelle Präsentationslösungen.

  • Was gehört zum POS-Umfeld?

    Das POS-Umfeld umfasst die Elemente am Verkaufsort, die das Einkaufserlebnis und die Kaufentscheidung beeinflussen. Im Ladengeschäft gehören dazu Einrichtung, Produktpräsentation, Beleuchtung, Beschilderung und Verkaufsberatung. Ein Display ist also ein Teil des POS-Umfelds, nicht dessen Gesamtheit. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Kunden sollen Produkte finden, Informationen verstehen und ihren Einkauf abschließen können.

  • Was ist der Unterschied zwischen POS, POP und einem POS-System?

    POS bezeichnet den Verkaufsort, POP betont den Ort der Kaufentscheidung, und ein POS-System ist die technische Infrastruktur zur Verkaufsabwicklung. POS und POP werden im Handel häufig synonym verwendet; eine durchgehend einheitliche Trennung gibt es nicht. Das POS-System umfasst dagegen Hardware und Software, etwa Kasse, Zahlungsterminal und Anwendungen zur Erfassung von Verkäufen.

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Natascha Kaupp

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