So setzt Lexus seine Designsprache "L-Finesse" europaweit um

 

Lexus, die Premium-Automobilmarke der Toyota Motor Corporation, stand vor einer strategischen Herausforderung: Wie übersetzt man „progressiven Luxus" - die Fusion aus japanischer Handwerkskunst und zeitgenössischem Design - in eine physische Retail-Umgebung, die über Ländergrenzen, Standortgrößen und lokale Gegebenheiten hinweg identisch wahrgenommen wird?

 

Das L-Finesse Design-Konzept verkörpert klare Formen, raffinierte Oberflächen und eine Ästhetik, die weniger auf Dekoration als auf Qualität, Nutzbarkeit und konsistente Gestaltung setzt. Dabei verbindet es japanische Handwerkskunst mit einem zeitgemäßen, zukunftsgerichteten Anspruch: Schlichte Formen wirken zurückhaltend, offenbaren in ihrer Ausarbeitung allerdings eine hohe gestalterische Raffinesse. Auch die Idee der „Seamless Anticipation“ prägt das Konzept - Bedürfnisse sollen vorausschauend erkannt und Details so gestaltet werden, dass sie das Erlebnis selbstverständlich verbessern. Doch ein Designsystem auf dem Papier ist das eine - es in über 275 europäischen Autohäusern umzusetzen, ohne dass Markenintegrität durch lokale Interpretationen verwässert wird, das andere.

 

Das Ergebnis:

Marke Lexus
Kategorie Automobil
Leistungen Consulting, Value Engineering, Logstik, Möbelproduktion
   
0 Autohäuser europaweit
0% Länder in den Regionen EMEA und CIS
12+ Jahre Partnerschaft mit Lexus

Drei Hürden zwischen Anspruch und Realität

Die Umsetzung des neuen Lexus Showroom-Konzepts war kein klassisches Roll-out-Projekt – sondern ein Balanceakt zwischen gestalterischer Integrität und operativer Machbarkeit.

01
Design
Konsistente Umsetzung von L-Finesse
An jedem Standort identisch geliefert – ob München, Madrid oder Mailand. Jede Abweichung in Material, Proportion oder Verarbeitung hätte die Markenwahrnehmung beschädigt.
02
Technology
Digitale integration
Video Walls und Beratungsdisplays sollten das digitale Markenerlebnis verstärken – ohne dass Technologie das Design dominiert oder wie nachträglich eingefügt wirkt.
03
Scale
275 Standorte
Produktion, Logistik und Installation erforderten präzise Koordination: jedes Element pünktlich verfügbar, transportfähig und montierbar – in echter handwerklicher Qualität.

Von Guideline zu Showroom in vier Schritten

Unsere Antwort auf die drei Hürden

  • Schritt 1: Modulares System

    Entwicklung eines maßgeschneiderten Möbelsystems auf Basis der L-finesse-Guidelines: standardisiert in Konstruktion und Material, flexibel in der Konfiguration. So lässt sich jede Grundrissvariante abbilden, ohne das Designprinzip zu verletzen.

  • Schritt 2: Value Engineering

    Jedes Detail wurde auf Herstellbarkeit, Logistiktauglichkeit und Lebenszyklus optimiert – ohne Qualitätseinbußen. Das Ergebnis: planbare Kosten, planbare Qualität, planbare Lieferung.

  • Schritt 3: Digitale Integration

    Video Walls, Beratungsdisplays und interaktive Elemente wurden gestalterisch in die Architektur eingebettet – nicht aufgesetzt. Technologie wird Teil des Raums, nicht Fremdkörper.

  • Schritt 4: Zentrale Logistiksteuerung

    Ein zentralisiertes Roll-out-Management steuert Produktion, Transport und Montage über alle 275 Standorte hinweg. Jedes Autohaus erhält sein Setup termingerecht, damit pünktlich ausgerollt werden kann.

“ARNO prägt das Retail-Erlebnis, in dem japanische Handwerkskunst auf zeitgenössischen Luxus trifft – wo jedes Element bewusst gestaltet ist, um ein Gefühl von Ruhe, Komfort und Entdeckung zu schaffen. Ein Ort zum Verweilen.”

 

Marc Pérez, Senior Specialist, Lexus & Toyota Network Transformation

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Natascha Kaupp

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